Aktuelles

24.05.2017

Die 3. Gesamtschule kommt

Mit der Errichtung einer dritten Gesamtschule im Westen der Stadt erfüllt sich eine jahrelange Forderung von uns Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten.


Foto: kinder_Stephanie Hoschlaeger_pixelio

Die Eltern und Schülerinnen und Schüler wollen mehr Angebote für längeres gemeinsames Lernen in Hamm.

Wir machen Schulentwicklungsplanung in Hamm orientiert an den Zahlen, Daten, Fakten und am Willen der Eltern, Schülerinnen und Schüler. Im Mittelpunkt unserer Schulpolitik stehen die Schülerinnen und Schüler - nicht ideologische Diskussionen der Vergangenheit!

Dafür ändern wir sogar den Koalitionsvertrag! Gemeinsam mit unserem Koalitionspartner haben wir sofort einen Antrag für die kommende Ratssitzung auf den Weg gebracht, damit die dritte Gesamtschule bereits zum Schuljahr 2018/2019 an den Start gehen kann.
 
Hier der Antragstext:
 
Schulentwicklungsplan: Errichtung einer dritten Gesamtschule, Stärkung der Hauptschulen, Weiterentwicklung der OGS-Betreuung
 
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
der Rat hat in seiner Sitzung am 15.03.2016 den Antrag der Großen Koalition auf Fortschreibung des SEP einstimmig beschlossen. Der Antrag beinhaltete, dass sowohl ein quantitativer als auch ein qualitativer Teil erstellt und ein externer Gutachter beauftragt werden sollte. Der quantitative Teil liegt jetzt vor. Daraus ergeben sich für die Große Koalition drei zentrale Handlungsfelder, die wir in einem Antrag zusammenfassen.
 
1. Antrag: Errichtung einer dritten Gesamtschule
Der Gutachter empfiehlt, das entsprechende Angebot im Bereich der Schulform Gesamtschule in der Stadt Hamm auszubauen. Dafür bietet sich die Weiterentwicklung der im Aufbau befindlichen dreizügigen Arnold-Freymuth-Sekundarschule zu einer vierzügigen Gesamtschule mit einer zwei- bis dreizügigen Sekundarstufe II an; hier sind keine weiteren schulorganisatorischen Maßnahmen erforderlich. Damit würden die Sozialräume Westen, Herringen und Pelkum erstmals ein eigenes Gesamtschulangebot erhalten.
Auf dieser Grundlage beantragen wir:
Die Verwaltung wird beauftragt, alle organisatorischen Maßnahmen zu ergreifen, damit die neu zu gründende Gesamtschule zum Schuljahr 2018/19 an den Start gehen kann. Die notwendige grundsätzliche Machbarkeitsprüfung an einem möglichen Standort in Herringen müsste durch das Gebäudemanagement erfolgen ebenso wie die damit verbundene Kostenabschätzung.
 
2. Antrag: Stärkung der Hauptschulen
Es gilt festzustellen, dass für die Hauptschulen aufgrund der Schülerzahlen kein unmittelbarer Handlungsbedarf schulorganisatorischer Art besteht. Alle fünf Hauptschulen sind in ihrem Bestand gesichert und können fortgeführt werden.
 
Um die Hauptschulen, die in besonderer Weise zum Gelingen von Inklusion und Integration beitragen zu stärken, müssen die Hauptschulen attraktiver gemacht werden. Das bedeutet, der bauliche Zustand besonders der Hauptschulen im Hammer Norden muss erheblich verbessert werden.
Auf dieser Grundlage beantragen wir:
Die Verwaltung wird beauftragt, den daraus resultierenden notwendigen Sanierungsbedarf zu ermitteln.
 
3. Antrag: Weiterentwicklung der OGS-Betreuung
Der Gutachter hat festgestellt, dass der Anteil der Schülerinnen und Schüler, die im Rahmen der OGS betreut werden, seit dem Schuljahr 2013/14 deutlich gestiegen ist. Ein Anstieg ist auch bei den Schülerinnen und Schüler feststellbar, die über Mittag betreut werden (von 12,3 % auf gegenwärtig rund 14 % angestiegen).
Diese Entwicklung der Betreuungsnachfrage kann nicht in allen Schulen in dem vorhandenen Gebäudebestand realisiert werden. In welchen Schulen Anpassungsbedarf besteht, macht der Gutachter deutlich.
 
Auf dieser Grundlage beantragen wir:
Die Verwaltung erarbeitet einen Vorschlag mit Priorisierung, an welchen Schulen die räumliche Situation durch entsprechende bauliche Maßnahmen dem Bedarf angepasst werden muss.


Weitere News:

< Koalition beantragt Erstellung Rahmenplan Hövel